Seelsorgenetzwerk Rhein-Main

Seelsorge-Tag 2016

Der nächste Seelsorge-Tag wird am Samstag, dem 24.09.2016 wieder in der EFG-Griesheim stattfinden.

Diesmal wollen wir uns mit dem Thema „Krankmachende Gottesbilder und ihre Überwindung“ widmen. Vormittags wird unser Referent Olaf Kormannshaus (Dozent für Praktische Theologie am TSE und Leiter des Instituts für Seelsorge und Psychologie) ein Referat zum Thema halten und nachmittags wird es Kleingruppen geben, um mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Zu diesem Seelsorge-Tag wollen wir neben allen Seelsorgern und Seelsorgeinteressierten besonders auch die Gemeindeleitungen und Pastorinnen und Pastoren einladen.

Im Flyer zum Seelsorge-Tag 2016 sind weitere Informationen zu finden.


Vorausschau 2017

Der Seelsorgetag 2017 ist mit dem Thema “Geistlicher Missbrauch” für den 23. 09. 2017 geplant.


Themen, die uns bewegen

Wir bitten euch, dass ihr uns eure Fragen, Themenwünsche und Bedürfnisse per Mail schreibt, damit wir Seminare und Fortbildungen planen können, die euch gut tun und die Seelsorgearbeit innerhalb eurer Gemeinde und des Netzwerkes voran bringen.
Ein weiteres Anliegen des Leitungskreises des Seelsorge-Netzwerkes ist es, dass das Thema Seelsorge mehr in den Gemeinden zur Sprache gebracht wird und aus dem Schattendasein in den Focus genommen wird.
Gibt es doch bei jedem Menschen Zeiten oder Lebenssituationen, in denen man einen Gesprächspartner oder Wegbegleiter braucht, zum Zuhören, Ermutigen, Reden, Segnen, Beten und Nachdenken, um bei Problemen gute Lösungen zu finden. Wir wissen, dass Gott jeden Menschen liebt und ein brennendes Interesse daran hat, dass sein Leben gelingt und zur Entfaltung kommt.
Wir sind auch der Überzeugung, dass Evangelisation und Seelsorge zusammen hängen. Als Verantwortliche für das Seelsorgenetzwerk möchten wir uns den Gemeinden im Rhein -Main-Gebiet als Ansprechpartner zur Verfügung stellen: z.B. wenn Fragen zur Bildung von gemeindlichen Seelsorge-Arbeitskreisen bestehen oder zu Seelsorge-Ausbildungen.


Was ist das Seelsorgenetzwerk?

Vertrautes Gespräch

Das Netzwerk Seelsorge und Beratung wurde 2013 auf mehrfachen Wunsch beschlossen. Es soll vorerst im Bezirk Rhein–Main des Landesverbandes Hessen–Siegerland aufgebaut werden. Hier sollen sich alle Seelsorger/innen unserer EFG Gemeinden im Rhein–Main–Gebiet, die Interesse an übergemeindlicher Seelsorgearbeit haben, begegnen können. Hier auf der Landesverbandshomepage entsteht die Seite, auf der alle Seelsorger/innen aufgeführt werden, die bereit sind, Personen aus anderen Gemeinden zu beraten und als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Wir wollen so unseren Gemeindegliedern und Freunden die Möglichkeit geben, außerhalb der eigenen Gemeinde, im geschützten Rahmen, Seelsorge zu finden, denn meist ist es einfacher, sich Fremden gegenüber zu öffnen als gut Bekannten. Durch das Netzwerk können wir sowohl ein Angebot für spezifische Fragestellungen der Seelsorge und Beratung schaffen, als auch spezielle Kompetenzen Einzelner gemeinsam nutzen. Weiter wünschen wir uns, dass unter den Seelsorger/innen eine Art Supervisionsgruppe entsteht und die Weiter- und Fortbildung gestärkt wird. Hierzu kann unter anderem auch der Seelsorgetag dienen. Wünschenswert sind aber auch Seelsorge-Seminare zu  einzelnen Themen in einer unserer Bezirksgemeinden. Wenn ihr hier schon das eine oder andere Seminar für 2014 geplant habt und dies für den Bezirk öffnen könnt und wollt, dann schickt uns gerne eure Informationen. Geleitet wird das Seelsorgenetzwerk von einem Team, bestehend aus Dr. Rotraut Döll- Tadday (EFG Bad Homburg), Werner Horn (EFG Kelsterbach), Harald Kufner (Pastor, EFG Bad Homburg), Rainer Chrupala (Pastor, FFZ Dorfweil) und Stefan Hoffmann (Pastor, EFG Bensheim/Auerbach).

Und wie kann man ins Netzwerk kommen?

PuzzelstückeUns ist jede/r Seelsorger/in willkommen, die/der fest zu einer Bezirksgemeinde gehört, von der Leitung der Heimatgemeinde empfohlen wird und unser Seelsorgeverständnis mitträgt. Bevor wir einen neuen Seelsorger/in ins Netzwerk aufnehmen, führen wir vom Leitungskreis ein Gespräch mit der jeweiligen Person, damit wir uns gegenseitig kennenlernen und mögliche Fragen klären können. Uns ist es wichtig, das Netzwerk und auch den/die einzelnen Seelsorger/in und Gesprächspartner/in vor möglichem Missbrauch oder anderen Irritationen zu schützen.